| ► Die Lüfterserie compact |
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- Hohe Energieeffizienz
Unsere Lüftungsgeräte erfüllen die Anforderungen einer hohen Energieeffizienz und liegen teilweise weit unterhalb den maximalen Vorgaben der DIN 4719 mit 0,25 W/m³/h.
Die Lüfterserie compact nimmt mit einer spezifischen effektiven Leistungsaufnahme von 0,15 W/m³/h mit Abstand einen Spitzenplatz unter den Einrohrlüftungsgeräten ein. Dies resultiert durch die Abstimmung einer steilen Motorkennlinie im Verhältnis zur geringen Stromaufnahme.
- Flexibel, leise und “patentiert”
Die patentierte werkzeuglose “Ruck-Zuck-Montage” mit Metallrastfeder und Metallwinkel ermöglicht bei der Lüfterserie compact einen beispiellos schnellen und mühelosen Einbau. Die einfache Demontage lässt
sich ebenfalls problemlos durchführen.
Robuste Metallrastfedern greifen an den Metallwinkel am Kasten werkzeuglos ein und fixieren automatisch das Gebläse im Kasten.
Die Haltefedern gleichen bei zu tief eingesetzten Kästen Einbautiefen von bis zu 80 mm aus. Der Rahmen bleibt auf der Einbauwand sitzen und kann ggf.ausgerichtet werden.
- Einfacher Umbau
Der Ausblasstutzen des Einbaukastens compact bzw. compact/H kann durch einen einfachen Handgriff gedreht werden. Ein falscher Einbau ist durch
den leichten Umbau gegenüber anderen Fabrikaten ausgeschlossen.
Die federbelastete Rückschlagklappe in allen Einbaukästen garantiert (ohne aufwändige Umbauar
beiten) in den Einbaulage Stutzen oben, rechts, links
und unten, die geforderte Dichtheit.
Einbauhinweise zur
Brandschutzausführung
sind ggf. zu beachten.
Für Sonderlösungen
stehen für die Einbaukästen zahlreiche Zubehörstutzen, wie z.B.
WC-Anschlussstutzen,
zur Verfügung. - Modulare Steuerungen
mehr Informationen zur modularen Steuerungen finden Sie hier. |
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| ► Aufgaben der Wohnungslüftung |
Der Mensch verbringt einen großen Anteil seines
Lebens in seiner Wohnung. Negative Belastungen
des Raumklimas durch z.B. Ausdunstungen von Möbel oder Schimmelpilzsporen können zu gesundheitlichen Belastungen führen. Ein ständiger Luftaustausch soll weiterhin eine bestmögliche Frischluftversorgung (”CO2-Austausch”) sicherstellen. Eine ungenügende Feuchtigkeitsabfuhr insbesondere bei den Ablufträumen, wie z.B. Bad oder Kochnischen, führt zu einer höheren Raumluftfeuchte,
die sich als Kondensat an kühleren Wänden oder
Decken ablagern kann.

Die abgelagerte Feuchtigkeit in den Wänden oder
Decken gefährdet zunehmend die Bausubstanz.
Aufwändige und teuere Bauschäden können die
Folgen sein. |
| ► Wohnungslüftung und "Energie sparen" |
Die Energie-EinsparVerordnung (EnEV) legt den
Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) als max. Energieverbrauch eines Gebäudes unter Berücksichtigung
unterschiedlicher Randbedingungen fest. Aufgrund
der gegenseitige Beeinflussung von Gebäudedäm
mung und Anlagentechnik für Heizung, Lüftung und
Warmwasser, stehen individuelle Lösungsmöglichkeiten zu Eingrenzung der aufzuwendenden Energie
zur Verfügung.
Alle unsere Komponenten für die Lüftung sind aufeinander abgestimmt. Eine einfache und nutzerfreundliche Anlagentechnik für den Einbauer und
den Endkunden, sowie niedrige
Wartungs- und Instandhaltungskosten stehen für uns immer
im Vordergrund. |
Die große Anzahl und Vielfalt unserer “Lüftungs-
lösungen” mit modularen Steuerungen und unter-
schiedlichen Volumenströmen sollen eine individu-
elle Anpassung ermöglichen.
Der Leistungsverbrauch unserer Lüftungsgeräte ist
vorbildlich und zugleich Maßstab für die spezifische,
effektive Motorleistungsaufnahme (W/m³/h) im Be-
reich von Wohnungs-Lüftungsgeräten.
Neben unseren Wärmepumpenlösungen bieten wir
auch ein System mit einem Wärmeübertrager an. |
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| ► Planungshinweise einer Wohnungslüftung nach DIN 1946-6 (Wohnungslüftung) |
Als Grundlage für die Planung, Ausführung oder
Bemessung einer Wohnungslüftungsanlage steht
die DIN 1946-6 zur Verfügung. Die Norm berücksichtigt bauphysikalische, lüftungstechnische, hygienische sowie energetische Gesichtspunkte. Unsere Excel-Tabellen geben Ihnen Hilfestellung zur Planung und Auslegung einer Lüftungsanlage bzw. zur Erstellung eines Lüftungskonzeptes.
Mehr Informationen finden Sie hier (Broschüre: Wohnungslüftung nach DIN 1946-6) |
| ► Planung einer Bedarfslüftung nach DIN 18017-3 (Lüftung von innenliegenden Ablufträumen) |
Entlüftungsanlagen nach DIN 18017-3 sind für die
Entlüftung von einzelnen Räumen bestimmt. Sie
können auch die Lüftung von Wohn- und Aufenthaltsräumen übernehmen, wenn die entsprechenden Anforderungen eingehalten werden. Unsere Excel-Tabellen geben Ihnen Hilfestellung zur Planung und Auslegung einer Lüftungsanlage bzw. zur Erstellung eines Lüftungskonzeptes.
Mehr Informationen finden Sie hier (Broschüre: Lüftung nach DIN 18017-3) |
| ► Die modularen Steuerungen der "compact" Serie |
Das modulare Baukastensystem der Serie compact
ermöglicht eine konkurrenzlos einfache Anpassung
an nahezu jede Steuerung und jeden Gerätevolumenstrom. Die Steuermodule sind als Steckplatinen
ausgeführt und können jederzeit ausgetauscht, erweitert oder geändert werden. Der Motor bzw. die
Gebläseeinheit braucht hierfür nicht ausgetauscht
werden.
Die Steuerungen können bereits ab Werk,
vormontierte in der Gebläseeinheit, bestellt
werden.
Die 2-stufige
Lüfterserie
compact erfüllt in Verbindung mit dem
Feuchteregler
und einer Tasteransteuerung die
Anforderungen einer energieeffizienten Geräteausführung nach den Kriterien der DIN 4719.
Durch unsere individuellen und flexiblen Steuerungen (intern/extern) können wir “fast alle” Schaltungen den Anlagenanforderungen bzw. Kundenwünschen anpassen. |
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Nachfolgende Beispiele geben einen Vorschlag für die Planung einer Abluftstelle (Lüfterauswahl inkl. der Steuerauswahl). Im Planungsordner unter Kapitel 2 - Lüftung nach DIN 18017-3- und -Wohnungslüftung nach DIN
1946-6- sind entsprechende Hinweise für die Bemessung und Ausführung für Ablufträume bzw. der Wohnraumlüftung aufgeführt.
Beispiel A: Bedarfslüftung bei normaler Nutzung des Bades ohne zusätzliche Wäschetrocknung
Beispiel B: Bedarfslüftung für eine Kochnische
Beispiel C: Betriebsstufe -Intensivlüftung- (entspricht Vorgabe qV Bedarfslüftung DIN 18017-3) und Nennlüftung
(einschließlich Lüftung zum Feuchteschutz); Lüftung für Bad als Teil einer Wohnungslüftungsanlage.
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| ► Unterschied Kochnische/Küche |
Eine Kochnische ist immer Teil eines Wohnraumes.
Kochnischen sind zulässig, wenn sie selbständig
lüftbar sind. Dies bedeutet, dass immer dann ein
Lüftungsgerät vorzusehen ist, wenn der Nische
selbst kein Fenster (siehe Grafik) direkt zugeordnet ist.
Eine innenliegende Küche kann durch eine Tür verschlossen werden. Volumenstromangaben sind der
“Bauaufsichtlichen Richtlinie für die Entlüftung von
innenliegenden Räumen” zu entnehmen. Bei der
Planung von Lüftungsanlagen ist darauf zu achten,
dass die nachströmende Luft direkt dem Raum zugeführt werden muss. 
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| ► Schallschutz nach DIN 4109 |
In der DIN 4109 sind Anforderungen an den Schallschutz mit dem Ziel festgelegt, Menschen in Aufenthaltsräumen vor unzumutbaren Belästigungen
durch Schallübertragungen aus anderen Nutzereinheiten, bzw. Geräusche aus haustechnischen Anlagen (z.B. Lüftungsanlagen) zu schützen.
Die zulässigen Schalldruckpegelangaben der DIN
4109, Tabelle 4, beziehen sich immer auf schutzbedürftige Räume der fremden Wohnung. Innerhalb
des eigenen Wohnbereiches sind keine Forderungen festgelegt!
Schutzbedürftige Räume sind Aufenthaltsräume, wie
z.B. Wohnräume (einschließlich Wohndielen) oder
Schlaf-/Kinderzimmer der fremden Wohneinheit. In
diesen “Schutzräumen” darf bei sonstigen haustech-
nischen Anlagen (Lüftungsanlagen) der Schalldruckpegel nicht über 30 dB(A), bzw. 35 dB(A) bei Dauergeräuschen, ohne auffällige Einzeltöne, ansteigen. Für die Einhaltung der Schallwerte sind nachfolgende Faktoren bereits während der Planungsphase,
bzw. Ausführung der Gewerke zu berücksichtigen:
- Grundrißanordnung der Wohnungen (bauakustisch günstig/ungünstig)
- Flächenbezogene Masse der Schachtwand (massiv/Leichtbauwand)
- Luftschalldämmung Wohnungstrenndecke/-wand |
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| ► Schutzbereiche nach VDE 0100-701 |
Elektrische Anlagen in Räumen sind so einzurichten,
dass eine Gefährdung von Personen durch elektrische Betriebsmittel auszuschließen ist. Die Schutzbereiche nach VDE 0100-701 sind wie
folgt unterteilt:
Bereich 0
Umfasst das Innere der Dusch-/ oder Badewanne.
Eine Begrenzung bildet nur die Wanne selber.
Bereich 1
Bei Dusch- oder Badewannen ist der Bereich begrenzt durch die Wannenkante und die senkrechten
Wandflächen oberhalb der Dusch- oder Badewanne
(siehe Abb. 1).
Der Bereich 1 bei Duschen ohne Wanne ist der
zylinderförmige Raum, mit einem Radius von
120 cm vom Mittelpunkt der festen Wasseraustrittsstelle an der Wand oder Decke (siehe Abb. 2).
Die Höhe von Bereich 1 beträgt 225 cm.
Bereich 2 (nur bei Dusch- oder Badewannen)
.Der Bereich 2 ist begrenzt durch die Fläche von
Bereich 1 und einem Abstand bzw. Fadenmaß
von 60 cm. Die Höhe beträgt 225 cm vom
Fertigfußboden (siehe Abb. 1).

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| ► Brandschutz nach DIN 18017-3 |
Gesetzliche Vorgaben zum vorbeugenden Brandschutz für Lüftungsanlagen sind z.B. den jeweiligen
Landesbauordnungen, Ausführungsverordnungen,
der Muster-Richtlinie über brandschutztechnische
Anforderungen an Lüftungsanlagen (M-LüAR) zu
entnehmen.
Für Lüftungsanlagen nach DIN 18017-3 gelten besondere Bestimmungen bei Verwendung der Absperrvorrichtungen.
Grundsätzlich gilt:
- In Lüftungsanlagen dürfen Absperrvorrichtungen
gegen Brandübertragung der Feuerwiderstandsklassen K 30 - K 90-18017 verwendet werden, um
Feuer, Rauch und Kaltrauch nicht in andere Geschosse zu übertragen.
- Die Absperrvorrichtungen sind zur Verhinderung
einer Brandübertragung innerhalb von Geschossen (z.B. bei Überbrückung von Flur- oder Trennwänden) nicht zulässig.
- Die Absperrvorrichtungen dürfen auch für Abluftanlagen von Toiletten und Bädern in nicht zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden, sowie in Anlagen
zur Entlüftung innenliegender Wohnungsküchen
und Kochnischen verwendet werden.
Brandschutzlösungen bei vertikaler Leitungsverlegung können grundsätzlich nach dem “Schachtsystem” und der “Deckenabschottung” unterteilt
werden.
Detaillierte Hinweise zur Verwendung der Absperrvorrichtungen sind der jeweiligen bauaufsichtlichen
Zulassung zu entehmen. |
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